Mini Camper vs. Maxi Camper – eine Entscheidungshilfe

Vor der Anschaffung deines Campers fragst du dich sicher: was brauche ich – was will ich – was macht Sinn? Ich möchte möglichst viel Fläche und Komfort oder unentdeckt und minimalistisch unterwegs sein? Möchte ich praktisch reisen oder am liebsten auf keinen Luxus verzichten? Wenn du diese Fragen für dich schon beantwortet hast – umso besser! Wenn nicht, geben wir dir hier ein paar Denkanstöße.

Wofür nutze ich das Fahrzeug?

Bei der Entscheidung ist auf jeden Fall wichtig, drüber nachzudenken, wofür das Fahrzeug genutzt wird. Möchtest du mit dem Camper nur 2-3 Mal in den Urlaub fahren und musst sonst jeden Tag zur Arbeit fahren? Ein wichtige Aspekt bei der Wahl ist auch, ob du darauf angewiesen bist, z.B. in Tiefgaragen zu fahren. Dann kommen für dich nur Wagen unter 2 Meter Höhe in Frage. Wohnst du in der Innenstadt und musst regelmäßig einen Parkplatz suchen? Dann wirst du wahrscheinlich eher zum 5m KFZ als zum 7m Wagen tendieren.

Wer oder was fährt mit?

Um herauszufinden, wie groß dein Camper sein sollte, ist es wichtig zu wissen, wer oder was bei dir mitfährt. Bist du allein oder mit Partner unterwegs, reicht dir vermutlich ein kleines Fahrzeug. Sobald ein Hund bei euch mitfährt, wird der Platzanspruch schon größer. Wenn dann noch Kinder mit euch reisen reichen zwei Schlafplätze schon nicht mehr aus und auch das Platzangebot für Kleidung & Co. muss erweitert werden.

Auch Sportler haben oft einen erhöhten Platzanspruch. Wenn das Mountainbike im Camper mitfahren muss oder die gesamte Kiteausrüstung an den Gardasee mitfahren muss. All das solltest du einmal aufschreiben und durchdenken. Vielleicht kommst du auch zum Schluss, dass für dich eine Dachbox als Stauraumerweiterung ausreicht.

Welche Ausstattung brauchst du?

Wie möchtest du Reisen? Reicht die ein Bett? Benötigst du Sitzplätze oder sogar eine Nasszelle? Viele Camper sind minimalistisch unterwegs und ihnen reicht ein Bett in dem sie schlafen können. Sie nehmen sich den vorhandenen Gegegebenheiten an. Dabei müssen sie jedoch auf andere Stellplätze zurückgreifen als jemand, der eine Toilette dabei hat. Je minimalistischer du reist, desto schöner kann es sein, weil du dich auf die Natur und deinen Urlaub konzentrieren kannst. Wiederum musst du daran denken, dass deine Plätze zum Übernachten eine gewisse Ausstattung mit sich bringen. Du hast kein Wasser zum Waschen an Bord und kannst nicht einfach deine Notdurft auf dem Feld des Bauern verrichten. Wenn du den Kauf deines Wohnmobils planst, weißt du vielleicht schon, welche Ansprüche du hast.

(Un)auffällig unterwegs

Ob du mit einem selbstausgebauten Caddy Maxi reist oder mit einem Pössl Camper ist ein großer Unterschied, wenn es darum geht, ob du als solcher Camper erkannt werden möchtest. Die fertigen Camper sind oft mit Firmenwerbung beklebt und durch ihre auffälligen Camping-Fenster und Fahrradträger leicht als solche zu erkennen. Viele Outdoorbegeisterte machen sich jedoch die Vorteile der kleinen unerkannten Camper zunutze. Sie bauen sich kleine Kastenwagen oder Hundefänger aus und verzichten auf Fenster. So bekommt man den Anschein, dass es sich um Firmenwagen oder einfache Transporter handelt.

DIY oder Profiausbau

Diese Frage ist wohl eher eine Geld- und Zeitfrage. Der Ausbau vom Profi kostet einiges mehr, nimmt aber auch weniger Zeit in Anspruch. Ob die Wartezeit nicht die gleiche wie beim Selbstausbau ist, sei dahingestellt. 😉 Vielen fehlt aber auch einfach die fachliche Kompetenz oder das Werkzeug. Dafür gibt es z.B. Ausbau-Firmen, die auf deine Wünsche eingehen und den Camper nach deinen Anforderungen und Bedürfnissen ausbauen. Du kannst Farben, Formen und Co. selbst bestimmen. Fertigausbauten von namenhaften Firmen sind da meist etwas begrenzter was die individuellen Vorlieben betrifft. Wenn du selbst ausbaust, solltest du jedoch bei allen sicherheitsrelevanten Themen, wie Umbauten, Elektronik und z.B.  Standheizung von einem Fachmann abnehmen und prüfen lassen. Hier geht es schließlich um dein Leben.

Im nächsten Teil werden wir euch die entsprechenden Camper einmal vorstellen. Bis dahin kannst du bei uns auch gerne mit Zelt anreisen. 🙂 

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