Klimafreundliches Reisen – aber wie?

“Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen. Drum nähme ich den Stock und Hut und tät das Reisen wählen” – so heißt es im bekannten Zitat. Nun hat sich von damals einiges getan: es wird zwar möglicherweise nach wie vor mit Hut, aber immer seltener mit dem Stock (=zu Fuß) gereist. In den allermeisten Fällen ist Mobilität mit einem Verbrennungsmotor verbunden, und das hat negative Folgen auf das Klima. Da wir alle noch ein paar Jahre die Schönheit dieser Erde genießen wollen, haben wir uns mit dem Thema intensiver auseinandergesetzt.

Was solltest du beachten?

Wir möchten dir hier daher ein Denkanstöße und auch ein paar Empfehlungen mitgeben, um deinen Reise-Fußabdruck so gering wie möglich zu halten. Nur wenn wir anfangen, umzudenken, können wir etwas bewirken. Warum sollten wir also nicht dankbar sein, dass wir Reisen können und. der Natur etwas zurückgeben?

Grundsätzlich gilt wie immer, ein gesundes Maß zu finden:

Dein Anreiseweg

Du hast das Bedürfnis nach Abschalten, Erholung, Spaß, Anregung, Begegnung, Sich-Verwöhnen-Lassen oder seelischem Ausgleich? Das lässt sich jederzeit auch mit Kurzdistanz erzielen.

Wusstest du, dass Wanderungen, Radtouren oder auch Camping in der näheren Umgebung überraschend positiv sein können? Probiers aus!

Nutze insbesondere bei Zielen unter 1.000km Distanz die Anreise mit Bus und Bahn (z.B. Nachtzüge, Interrail, viele viele Busflottenbetreiber). So können möglichst viele Personen mit einem Mal transportiert werden.

Bist du vor Ort angekommen? Erledige deine Gänge zu Fuß, mit dem Rad, mit dem öffentlichen Nahverkehr oder über Carsharing / Hitchhiking (Mitfahrerbänke).

Die Unterkunft

Wusstest du, dass es Siegel im Tourismus gibt, die auf klimafreundliche Unterkünfte hinweisen? Schaue nach existierenden Ökosiegeln im Tourismus, wie z.B. Fokus Europa, Blaue Schwalbe: https://www.fairunterwegs.org/vor-der-reise/labelfuehrer. Du kannst dich an diesen Siegeln bei deiner Buchung orientieren.

Weiterhin gilt die Faustregel, ähnlich wie zuhause: Je weniger Luxus (Platz pro Kopf, Extraanwendungen wie Sauna, Whirlpool etc.) , desto weniger Impact hast du auf das Klima und den CO2-Ausstoß.

Am klimafreundlichsten ist es jedoch, ganz auf das Hotel zu verzichten: Camping ist deutlich ausstoß-ärmer und macht meistens auch viel mehr Spaß!

Außerdem kannst du jederzeit auf die Küche achten und auf Bio- bzw. regionale oder auch vegetarische/vegane Küche zurückgreifen.

Die CO2 Kompensation

Dieser Schritt kann nur deine letzte Maßnahme sein! Viel wichtiger ist, bei sich selbst anzufangen und die Reisen, Aktivitäten oder Maßnahmen zu reduzieren, sodass die Kompensation nur so gering wie möglich ausfallen muss. Hierfür kannst du dann Portale wie Atmosfair oder MyClimate nutzen.

Dein investiertes Geld geht i.d.R. in ein Klimaschutzprojekt in Ländern des globalen Südens. Was heißt das genau? Möglicherweise werden mit den Spenden effiziente Öfen in Nigeria, Ruanda oder Lesotho gebaut, in Nicaragua ein Windpark errichtet oder in Honduras ein Kleinwasserkraftwerk. So wird also mit dem Geld anderswo in der Welt dafür gesorgt, dass dort weniger Emissionen entstehen.

Das Beste an der Sache: Die Spendenquittung von beiden Portalen kann man übrigens in der Steuererklärung geltend machen!

Schau doch einmal nach einem Stellplatz in deiner Nähe für den nächsten Ultra-Kurztrip:

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