Gastgeber werden – wie geht das?

Du bist in Besitz von größeren Flächen und hast Lust diese bei uns als Campflächen anzubieten? Kein Problem! Wir helfen dir gerne dabei ein paar Euro mit neu erschaffenen Stellplätzen zu generieren.

Wir wünschen uns gemeinsames, nachhaltiges und individuelles campen – und wir nehmen dich und dein „Stück Land“ gern mit, wenn dieser Wunsch Realität wird. Pop-Up Camps übernimmt den Betrieb der Plattform und das Marketing, den Buchungsprozess und den Bezahlvorgang. Die Anbieterinnen und Anbieter werden immer informiert, wer auf den Flächen steht.

Was brauche ich?

Fläche – Um einen Stellplatz für unsere Gäste anzubieten, brauchst du selbstverständlich eine Fläche. Entweder gehört sie dir, du hast sie gemietet oder verpachtet. Wichtig ist, dass du diese anbieten darfst. Du möchtest nur 1 bis 3 Stellplätze für deine Gäste anbieten? Sehr gut, denn in den meisten Bundesländern sind bis zu drei Stellplätze unkompliziert und ohne weitere Genehmigung möglich und in einigen mit einer einfachen Genehmigung der Gemeinde. Landschafts-, Natur- oder sonstige Schutzgebiete kommen natürlich nicht in Frage. Informationen zur Genehmigungslage für Deutschland haben wir in einem Blogpost für dich gesammelt. Für Großcamps haben wir weiter unten wichtige Hinweise zusammengefasst.

Ein Gerät zum Einrichten & Internet – Du hast alle wichtigen Informationen gesammelt? Perfekt! Du musst dich jetzt nur noch in unserem System registrieren und deine Daten angeben. Anschließend wirst du von uns durch die Camp-Anlage geführt. Du bestimmst den genauen Ort, entwirfst die erste Beschreibung, legst Preise fest und stellst die Verfügbarkeiten ein. Das ist nicht schwer und mit unseren Tipps und Hinweisen während des Prozesses wird das ganze ein Kinderspiel. Hier kommst du zur Registrierung.

Coole Fotos – Erkennst du dich wieder? Das Auge entscheidet immer mit. Du kannst dich zwischen Dingen nicht entscheiden, siehst aber komplett unterschiedliche Fotos? Die Bilder, die dir deinen Urlaubsort schmackhafter machen, sprich mit idyllischen Sonnenuntergängen und Wassernähe z.B. werben sprechen dich mehr an als ein lieblos fotografierter Asphaltplatz? Das können wir voll und ganz nachvollziehen. Die Perspektive und Idee hinter einem Foto kann entscheiden ob dein Platz ein Hit oder ein Flop wird. Wir haben hierzu bereits unsere Tipps in einem ausführlichen Blogpost zusammengefasst.

Einfache Regeln – Es gibt noch ein paar wenige Punkte, die du bei der Errichtung deines Camps beachten solltest: Der Stellplatt sollte auch bei Nässe gesichert befahrbar sein. Es sollte möglich sein, einen Mindestabstand von 10 Metern zu anderen Fahrzeugen herzustellen – gerne aber auch deutlich mehr.

Wenn wir schon dabei sind, achtet bitte auf die Natur und die Nachbarschaft und sorgt dafür, dass die aktuelle Corona-Verordnung eingehalten wird.

Im Grunde ist das schon alles. Mit diesen Dingen bist du startklar und kannst dein eigenes Pop-Up Camp bei uns anbieten.

Häufig gestellte Fragen

Wir haben dir hier noch einmal die wichtigsten und häufigsten Fragen zusammengefasst. Du willst noch mehr wissen? Alle FAQ findest du hier.

Brauche ich ein Gewerbe?

Um dein privates Angebot von einem gewerblichen Campingplatz abzugrenzen, halte dich an folgende Faustformel: Gelegentlich drei Stellplätze.

Erfolgen deine Angebote dauerhaft und nicht nur gelegentlich, kann dies in eine gewerbliche Tätigkeit führen. Für eine gewerbliche Tätigkeit sprechen:

• Dauerhaftigkeit (vs. Kurzfristigkeit = 3 Monate)

• Gewinnerzielungsabsicht (Abgrenzung zur Liebhaberei)

• „Gewichtige und unübliche Sonderleistungen” zur reinen Vermietungstätigkeit wie Service nach Art des Zimmerservice, Handtuch- oder Wäscheservice, Frühstück, Rezeption u.ä.

Die Punkte treffen nicht auf dein Angebot zu, weil es nur für die Sommersaison gilt und du für die Stellplätze lediglich eine Art Unkostenbeitrag (Bereitstellung des Platzes, z.B. mähen oder Pflege der Fläche, o.ä.) erhebst.

Muss ich Steuern zahlen?

​​Auch bei privaten Angeboten sind die Einnahmen aus der Vermietung / Zurverfügungstellung eines Platzes für ein Zelt steuerpflichtig, zumindest wenn der jährliche Steuerfreibetrag überschritten wird.

In der (Einkommens-)Steuererklärung sind die Einnahmen auf jeden Fall anzugeben.

Eine Umsatzsteuer fällt erst an, wenn der Bruttoumsatz im Vorjahr (Gründungsjahr, Jahr der Aufnahme der Tätigkeit) € 22 k überstieg und im laufenden Jahr voraussichtlich € 50 k übersteigt. Übersteigt der Bruttoumsatz im zweiten Jahr € 22 k, dann besteht im dritten Jahr eine Umsatzsteuerpflicht.

Einige Städte und Gemeinden erheben eine Übernachtungssteuer, Tourismussteuer, Fremdenverkehrsabgabe oder Kurtaxe. Diese besteht entweder in einem Prozentsatz der Nettoeinnahmen bzw. einem fixen Satz je Tag. Hierzu solltest du dich vor Ort erkundigen und entsprechend in deiner Kalkulation berücksichtigen.

Was passiert bei mehr als 3 Campflächen?

Wenn wir von Großcamps sprechen, reden wir von genehmigungspflichtigen Campflächen und somit von mehr als 3 Stellplätzen. Da wir Experten für die Anlage und Genehmigung solcher Camps sind, bieten wir euch hierbei gerne unsere Hilfe an. Solltest du erfahren auf dem Gebiet sein, haben wir einen Leitfaden für dich zusammengestellt. Mit diesem kannst du dich am Genehmigungsverfahren entlang hangeln. Du findest hier alle Informationen zur nötigen Größe der Fläche, zu Wegen & Zufahrten, zu den verschiedenen Genehmigungswegen, zum Verkehr, Strom, Wasser und Sanitäreinrichtungen. Wir haben die notwendigen infrastrukturellen Punkte für dich zusammengetragen. Wir haben auch ein paar Inspirationen zur improvisatorischen Einrichtung des Camps abbildet.

Worauf wartest du? Das Genehmigungsverfahren ist vergleichbar mit üblichen Veranstaltungsformaten – und wir helfen dir gern mit unserer Event-Expertise. Komm an Bord und schicke uns eine Mail an hallo@popupcamps.de und schon bekommst du unseren Leitfaden.

Bitte beachte, dass dies keine Rechtsberatung darstellt, sondern nur Erfahrungen unsererseits.

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